• Gabriele Müller

Für unsichere Hunde ist Angriff oft die beste Verteidigung.

Aktualisiert: 31. Mai 2018



Ein junger Schäfer-Labradormix aus dem Tierschutz hat in kürzester Zeit bei den jungen Besitzern Aggressionen gegenüber Artgenossen entwickelt. Einige Besuche in der Hundeschule, wo mit Brustgeschirr und langer Leine gearbeitet wurde, verschlimmerten seine Unsicherheit. Besonders Schäferhunde schwanken oft zwischen Meideverhalten und Neugier. Bei Unterschreitung der Individualdistanz kann sich die Energie ohne korrekter Führung seitens des Besitzers bis zur Aggression hinaufsteigern. Erhält der Hund unbewusst zu viel Handlungs- und Entscheidungsfreiheit, führt dies zu Nervosität und Unsicherheit. In vielen Fällen resultiert das aggressive Verhalten aus missglückten Begegnungen. Miteinander zurechtkommen ist anstrengend und verbraucht viel Impulskontrolle.


Bei dem jungen Schäferhund war Management gefragt. In kleinen Schritten wurde das erwünschte Verhalten aufgebaut, Desensibilierung und Gegenkonditionierung im Alltag integriert. Der Beißkorb wurde zu seinem besten Freund. Dadurch wurde in der Anfangsphase Sicherheit gegenüber allen Betroffenen gewährleistet.


Heute ist er ein souveräner Hund, der in der Hundezone gerne spielt und jeden sozialen Kontakt bei den Spaziergängen ruhig und entspannt meistert.


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